Handystrahlung ist eine Gefahr für Kleinkinder

Handy am Ohr – die unsichtbare Gefahr?!

Über die Handystrahlung und ihre Folgen wird schon seit Langem kontrovers diskutiert. Die einen meinen es handle sich um reine Panikmache und übertriebene Sorgen, anderer warnen schon jetzt vor den Spätfolgen dieser oft unterschätzten Strahlenquelle. Was ist dran an all diesen Meinungen?

Eines ist aber anerkannt: das Handy sendet teils erhebliche Strahlung aus. Diese elektromagnetische Strahlung wird maßgeblich durch die Sendeleistung des Handys bestimmt. Viele Studien haben bewiesen, dass die eingeführte spezifische Absorptionsrate der Strahlung (SAR) und deren verordnete Grenzwerte ausreichen, um zumindest bei Erwachsenen keinen Einfluss auf Stoffwechselprozesse oder gar die Krebsrate haben.

Allerdings gibt es insbesondere bei Kindern keine gesicherten Erkenntnisse über die Auswirkungen der Handystrahlung, da es an Probanden fehlt. Die meisten Fachleute raten dazu, die Handynutzung bei Kindern bis 12 Jahren einzuschränken und Kindern unter 8 Jahren überhaupt kein Handy zu geben. Auch wenn es für den oft genannten Notfall sein soll, sendet es dauernd Strahlen aus, die sich auf den Organismus des Kindes negativ auswirken können.

Um Ihre Kinder nicht fahrlässigerweise einer Gefahr auszusetzen, sollten Sie schon beim Handykauf auf niedrige Strahlungswerte achten. Vom Kauf spezieller Kinderhandys ist abzuraten, da diese zu viele gefährliche Weichmacher enthalten.

Besonders nachts ist das Kind durch Handystrahlung besonders anfällig, da das Nervensystem besonders aktiv ist. Deshalb gilt es, das Handy über Nacht abzuschalten, und damit die Strahlungsquelle zu eliminieren. Der althergebrachte Wecker reicht, um Ihre Kinder zu wecken.

Da es Handys erst seit ca. 17 Jahren gibt, ist noch nichts über die Langzeitfolgen der extensiven Handynutzung bekannt. Gerade deshalb sollten Sie bei Ihrem Kind aufpassen und den Handygebrauch so gering wie möglich halten. Insgesamt ist die Handystrahlung für Kinder also als höher einzuschätzen als für einen Erwachsenen, eine gesundheitsgefährdende Wirkung konnte aber bisher nicht festestellt werden, die Konzentration Ihres Kindes wird es aber in jedem Fall negativ beeinflussen.

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